In der Weihnachtsbäckerei… :)

Was wollte ich dieses Jahr alles backen und basteln – und, wie fast jedes Jahr, kommt Weihnachten dann doch so plötzlich! 😉 Aber ein paar Sachen hab ich dann doch hinbekommen – eines davon hat schon etwas Zeit in Anspruch genommen.. 🙂

Ihr erinnert Euch vielleicht, im „Hauptblog“ hab ich beim Weihnachtsmarktbesuch an der St Hedwigs-Kathedrale „Trdelnik“ fotografiert (und gegessen :D), eine ganz besonders leckere Spezialität aus Tschechien.

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Die selber nachzubacken hielt ich für unmöglich – wer hat schon schon so eine Ausstattung zuhause? Gegoogelt hab ich trotzdem mal und hab tatsächlich verschiedene Ideen gefunden, unter anderem eine mit aufgestellten Gläsern.

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Da der Teig ja eh in Streifen geschnitten werden muss, hab ich es mir einfach gemacht und fertigen Hefeteig gekauft.

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Na ja. Ganz so perfekt wie auf dem Weihnachtsmarkt sieht das nicht aus 😀 und es fehlt natürlich das Offene-Feuer-Aroma, aber das „außen knusprig, innen weich“ hat ganz gut geklappt!

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Dann wollte ich für die Verwandtschaft besonders schöne Kekse backen und verzieren, so mit feinen Mustern… Aber dann lief mir die Zeit davon und es wurden rote Kekse – aus Mürbeteig mit frischem Kardamom – mit grünen Zuckerstreuseln und grüne Kekse mit roten Zuckerstreuseln. 😀

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Von meinem größten Weihnachts-Back-Projekt hab ich nur wenige Fotos, weil ich gar nicht die Nerven hatte ständig zu fotografieren.. 😀 Es sollte ein Geschenk aus einem ganz besonderen Anlass sein für zwei liebe Menschen, die Polarlichter lieben.

Ein Rührteigkuchen mit einer Füllung und einem Überzug aus weißer Ganache. Die Fondantdecke aus mit Lebensmittelfarbe eingefärbtem, selbstgemachtem Fondant, verziert mit essbarem „Zuckerflitter“ und kleinen Schokoladentannenbäumen.

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Hübsch verpackt, damit die Torte den Transport im Zug gut übersteht.. 🙂

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Die Beschenkten haben sich sehr gefreut, und später bekam ich ein „Beweisfoto“, dass die Torte wirlich gut geschmeckt hat! 😀

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Kommt alle gut ins neue Jahr! 😀

 

 

 

Und dann gleich eine Hochzeitstorte…

Neulich hat ein Kollege von mir geheiratet. Und ich hab mir gedacht, als kleine Zugabe zu dem Hochzeitsgeschenk unserer Abteilung probiere ich mich einfach mal an meiner ersten Fondanttorte. Also, somit war es natürlich keine „richtige“ Hochzeitstorte, das wäre auch vermessen gewesen, sich gleich an sowas zu versuchen.. 😉

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Ich hab drei kleine flache Rührkuchen gebacken, wobei ich versucht habe den Teig in verschiedenen Rosatönen einzufärben, eine Ganache aus Sahne und weißer Schokolade gemacht (dafür kocht man Sahne auf und schmilzt Schokolade darin und hat dann eine leckere Creme, die eine gute Basis für eine Fondantdecke ist), habe damit die drei Teile geschichtet und die Torte rundherum eingestrichen.

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Dann habe ich weißen Fondant genommen – sicherheitshalber eine schon fertig ausgerollte Fondantdecke 😀 – und die Torte eingekleidet. Und ich muss sagen, dafür, dass das mein erster Versuch war, war ich doch recht zufrieden mit dem Resultat. 🙂

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Verziert hab ich das Ganze mit Herzen aus roter Dekorschokolade, die ich einfach mit einem Keksausstecher ausgestochen habe, kleinen Fondantkügelchen und den Namen der Brautleute – gerade letzteres ist mir nicht besonders gelungen. Ich hatte versucht, die Schrift irgendwie erst auf Backpapier „vorzuformen“ und dann auf den Kuchen zu legen, aber das klappte nicht. Also hab ich dann doch direkt mit Zuckerguss auf den Kuchen gekrakelt. 😀

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Was mich total gefreut hat – die Braut, die ich etwas später auf einer Feier getroffen habe, meinte, sie hätte sich gewünscht, meine Torte wäre die „richtige“ Hochzeitstorte gewesen. Sie hatten bei der Hochzeit nämlich eine ganz elegante, zweistöckige mit kunstvollen roten Rosen aus Fondant, die aber ganz schrecklich geschmeckt hätte. Und meine wäre soo lecker gewesen! 🙂

Die Herzchentorte

Von der Fondantdecke der „Hochzeitstorte“ und der weißen Ganache war noch so viel übrig, dass ich noch eine kleine flache Torte hinterhergebacken habe – als Überraschung für meinen Mann. 🙂

Vor allem wollte ich auch mal wissen, wie die Torte nun eigentlich schmeckt, denn die Hochzeitstorte hatte ich ja verschenkt!

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Also, ohne mich loben zu wollen :mrgreen: – sie war supersuperlecker!!!! Allerdings – Ihr könnt es Euch denken – ist das nicht gerade eine kalorienreduzierte Torte :D, so dass ein kleines Stückchen schon reicht um pappsatt zu sein! Wir haben wirklich ein paar Tage an der Torte gegessen (und wie man im Vergleich mit dem Latte Macchiato sieht, ist es keine große Torte)!

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Das Bild oben müsst Ihr mal „groß“ klicken – da hat sich ein kleiner Gast aufs Foto geschlichen! 😉

Die Schmetterlingstorte

Diese Torte hier ist so ganz anders geworden als gedacht… 😀

Sie war ein Gastgeschenk für eine Feier bei einer Kollegin, die sehr gerne sehr dunkle Schokolade mag. Also wollte ich einen Schokoladenkuchen machen, ihn mit Ganache aus Zartbitterkouvertüre füllen und mit einer dunklen Fondantdecke überziehen.

Seit kurzem gibt es in unserem Lebensmittelmarkt endlich eine tolle Ecke mit Fondant, Lebensmittelfarben und und und… Da gab es auch schwarzen Fondant – prima, das passt ja, hab ich mir gedacht.

Gesagt, getan, Schokoladenkuchen gebacken (der allerdings platter wurde als erhofft) – die Ganache ist super geworden, das Füllen und Überziehen klappte prima – dann den schwarzen Fondant ausgerollt, auf die Torte getan und.. Nee. 😦

Ehrlich, der Kuchen sah so ganz in schwarz aus wie für eine Beerdigung!! Also Fondantdecke wieder abgezogen (das geht zum Glück ganz prima), weißen Fondant rausgekramt, ausgerollt, auf einmal hatte ich nun eine weiße Torte! Dann wollte ich mit einem sauber geputzten Motivstempel, den ich früher für Briefpapier genutzt habe, ein Schmetterlingsmuster auf den Fondant stempeln – aber der Stempel drückte kaum ein.. Also wieder umgeplant und versucht, mit Lebensmittelfarbe zu stempeln. Das ging so eiiiinigermaßen. Und dann mit Zuckerguss noch ein paar Schmetterlinge aus Esspapier auf die Torte geklebt. 🙂

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Die Überraschung und die Freude der Beschenkten war riesengroß und die Torte soll sehr sehr gut und sehr schokoladig geschmeckt haben… 😀